1938

Das Gebäude

Im Oktober 1938 waren Howaldts Deutsche Werke voll ausgelastet und brauchten dringend neue Arbeits- und Lagerflächen. Ein brachliegendes Gelände an der Hörn sowie Konstruktionspläne, die bereits aus Zeiten der Krupp-Germaniawerft stammten, boten sich für den Neubau geradezu an. Das in den Plänen vorgesehene Eisenbetonskelett war für Kiel und die damalige Zeit neu, und so wurde die Halle400 Anfang 1939 als erstes Kieler Gebäude dieser Bauart vollendet. Weil der Zweite Weltkrieg kurz bevorstand, verfügt die Halle über einen großen Luftschutzbunker, der 1500 Personen fasst.